Jugendgruppe Süd in den Bergen

Im Sommer ging es wieder für eine Woche in die Berge. Dieses Mal waren wir in der Wildschönau in Tirol auf einer Selbstversorgerhütte.

Nach einem ersten übungsreichen Halbjahr freuten wir uns in den Sommerferien wieder auf eine Woche unserer legendären Hüttenfahrt. Am Samstag den 23. August haben sich 12 Jugendliche und 10 Ausbilder mit 3 MZFs auf den Weg gemacht, um eine Woche im Ferienhaus Schwalbenhof zu verbringen.

Als wir gegen 16 Uhr angekommen sind, haben wir die Zimmer bezogen und den Abend bei Fußball, Hockey und Brettspielen ausklingen lassen.

Am Sonntag haben wir uns durch Gruppen- und Kartenspiele besser kennengelernt und sind nach dem Abendessen, welches leckeres Gyros war, müde ins Bett gefallen.

Frisch ausgeschlafen starteten wir am nächsten Tag mit unserer ersten Wanderung, bei welcher wir in Vierergruppen nur mit Hilfe von Karten und Kompassen zurück zur Hütte finden mussten. Während dessen mussten verschiedene Aufgaben erfüllt werden, zum Beispiel mussten die Jugendlichen mit ihren Stimmen die Geräusche des Waldes nachahmen oder einer Person der Gruppe musste in einem offenen Gewässer mit dem gesamten Körper einmal vollständig untertauchen. Nach ungefähr 10 km sind alle Gruppen wohlauf aber erschöpft am Ferienhaus angekommen.

Dienstag sind wir gleich in der früh zum Naturbad Wörgl gefahren, um dort den Tag zu verbringen. Als wir am Abend wieder auf der Hütte waren, wurde gegrillt und als alle satt waren haben wir uns noch gemeinsam ans Lagerfeuer gesetzt, um zu singen und die Sterne zu beobachten.

Da der Wunsch nach einer weiteren Wanderung am nächsten Tag groß war, sind wir nach Wörgl gefahren, um dort durch die Klamm zu wandern. Ein Teil der Gruppe ist von dort direkt zur Hütte zurückgewandert und der Rest ist nach der Wanderung mit den MZFs wieder heimgefahren. Weil das noch nicht genügend Bewegung für einen Tag war, fand am Abend noch eine Nachtwanderung statt. Bei dieser wurden wir gestaffelt in zweier Teams losgeschickt, um per Schnitzeljagd den Weg zu finden und um an einzelnen Stationen Rätsel zu lösen und vor allem erschreckt zu werden. Nachdem alle Gruppen mehr oder weniger erfolgreich gegen Mitternacht wieder an der Hütte waren, sind wir alle schnell schlafen gegangen.

Donnerstag sind wir etwas ruhiger angegangen und haben uns aus Leinen ein Volleyballfeld gebaut und den gesamten Tag Volleyball gespielt.

Am Freitag sind wir zum Abschluss nochmals nach Wörgl gefahren, um uns in der örtlichen Kletter- und Boulderhalle noch einmal richtig auszupowern. Das Klettern hat allen großen Spaß bereitet, an den anspruchsvollen Routen wechselten wir uns zum Teil ab – jeder Kletterer schaffte teilweise nur wenige Meter mehr als sein Vorgänger, aber am Ende haben wir die Route gemeinsam gemeistert! Als wir gegen Abend zurück zur Hütte kamen, wartete eine nette Überraschung auf uns: Carsten und Nils, unsere Stadtjugendleiter, sind uns besuchen gekommen und alle haben den letzten Abend nochmal miteinander bei Zug um Zug und Schafkopfn verbracht.

Samstag hieß es früh aufstehen, weil um 10 Uhr die Hütte geräumt sein musste. Danach machten wir uns nach dieser ereignisreichen Woche auf den Rückweg Richtung München, wo wir noch die MZFs entladen und geputzt haben und schon war die Hüttenwoche 2025 wieder vorbei.

Danke an die Jugendausbilder und Jugendleitung für so eine großartige Hütte!!!
Bis zum nächsten Jahr!